Step into action Event

Was ist Step into action genau?

Zuerst möchte ich erklären, was step into action überhaupt ist. Dies ist eine Zusammensetzung aus den verschiedensten Menschen, welche ihre Arbeit sehr motiviert und engagiert angehen. Es ist ausserdem sehr beachtlich und nennenswert, dass diese Leute das Ganze kostenlos machen. Ihr Ziel ist es die jüngere Generation dazu zu bewegen, an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuhelfen. Damit auch Jugendliche etwas verändern können und nicht nur ältere Personen, müssen die Jugendlichen dazu gebracht werden ihre Meinung einzubringen.

Gruppenaufträge

Am Event welches am 13.11.2019 stattfand wurden uns zuerst verschiedenfarbige Shirts verteilt, die für die einzelnen Gruppen standen.

In diese Gruppen wurden wir aufgeteilt:

- Nachhaltigkeit

- Gleichstellung

- Politische Partizipation

- Interkulturelles Zusammenleben

Schlussendlich wurde ich dann in die Gruppe Nachhaltigkeit (die mit den grünen Shirts) eingeteilt.

Nach einer kurzen Vorstellrunde wurde uns ein Frageblatt im Zusammenhang mit dem ökologischen Fussabdruck verteilt, welches wir Wahrheitsgetreu ausfüllen mussten. Am Schluss konnten wir dann die Punkte für jede Antwort zusammenzählen und dies zeigte dann auf, wie viele Erden jeder Einzelne von uns benötigt. Da wir natürlich nur einen geliebten Mutterplaneten haben, sollte jeder auch nur so leben, dass seine Lebensweise nur eine Erde benötigt. Das Ergebnis sah aber ganz anders aus. Durchschnittlich kamen wir auf einen Verbrauch von ca. 1.2 - 1.4 Erden pro Person (wenn alle so wie die Person leben würden), was schon zu viel ist. Etwas später haben wir uns dann auch angeschaut welche Länder wie viele Erden verbrauchen würden. In der unteren Grafik sieht man jedoch, dass die Schweiz durchschnittlich bei einem Verbrauch 2.8 Erden liegt. Nun ist sehr erstaunlich, dass dies nicht einmal ansatzweise einer der höchsten Verbrauche pro Land darstellt. Die Liste führen, wie eigentlich auch zu erwarten war, die Amerikaner mit ganzen 5 Erden. In der unteren Grafik sind weitere Länder und dessen Verbrauche dargestellt, aus welcher man interpretieren kann, wie kritisch die Situation in unserer Welt eigentlich ist.

Simulation eines Tages

Nachdem wir diese überraschenden Zahlen zu sehen bekamen, versammelten sich alle Gruppen wieder und jeder bekam spezielle Kopfhörer überreicht. Alle hörten die gleiche Stimme welche uns Anweisungen gab, die wir dann direkt ausführen mussten.

Es ging um einen simulierten, extra ökologisch vorbildlich gestalteten Tagesablauf. Danach wurden wir von den Gruppenleitern in einen grösseren Raum geführt, wo die anderen Gruppen uns schon erwarteten. In diesem Zimmer führten wir dann noch einige weitere Aufgaben durch. Am Schluss haben alle einzelnen Gruppen die Wichtigsten, ökologisch bewussten Handlungen welche in diesem Spiel vorkamen auf einem Plakat aufgeschrieben und studiert.

Stände

Anschliessend gingen wir gemeinsam weiter zu einem anderen Gebäude, wo diverse Stände von nonprofit Organisationen aufgestellt waren. Nun war es unser Auftrag, zu diesen Ständen zu gehen und verschiedene Aufträge durchzuführen, für die man jeweils als Belohnung Punkte bekommen hat. Maximal konnte man 20 Punkte in der Gruppe erzielen, welche dann schlussendlich von uns an diese Organisationen verteilen wurden. Es gab insgesamt 1000 Franken zu vergeben, welche dann anhand der Punkte gerecht auf die Organisationen aufgeteilt wurden.

Fazit zum Event

Der Gesamteindruck von diesem Ereignis war für mich gut. Ich finde, man muss den Coaches für ihre unentgeltlich geleistete Arbeit Respekt zollen. Sie sind sehr motiviert an die Sache rangegangen und man hat gemerkt, wie viel Zeit sie ohne irgendwelchen Zwang für step into action investieren. Das insgesamt über 700 Schüler aus allen möglichen Schulen daran teilnahmen und sie alles organisieren mussten, ist sehr beachtlich. Ein Punkt der aber verbesserungswürdig ist, war das Spiel mit den Kopfhörern. Man hätte die Leute meiner Meinung nach mehr dazu animieren sollen, sich zu bewegen. Leider machten viele nicht mit und so erlosch meine Lust daran teilzunehmen auch gleich. Trotzdessen waren die Stände welche wir daraufhin besuchen konnten sehr spannend. Man konnte zu vielen Organisationen Informationen sammeln und Fragen stellen. Um erreichen zu können, dass auch die jüngere Generation ihre Meinung kundtut und in der Mitgestaltung der Gesellschaft mitwirkt, muss noch fleissig daran gearbeitet werden. Ungeachtet dessen muss man sagen, dass nicht viele so ein Engagement wie die Leiter von step into action aufweisen. Damit man zukünftig noch grössere Veränderungen bewirken kann, müssen sich viele solcher Organisationen vereinigen und durch gemeinsame Zusammenarbeit etwas schaffen.